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Solid State Memory Solution
Solid State Memory Anwendung mit Hyperstone's F3 Flash Memory Controller
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Solid State Memory Solution
Solid State Disk - Flash Controller
Die Flash Memory Card oder der Solid State Disk Controller von Hyperstone bieten zusammen mit der dazugehörigen Firmware beachtliche Möglichkeiten zur Handhabung komplexer Medien. Der Einsatz von Flash-Speichern sowohl für den Verbraucher als auch
für Applikationen im industriellen Bereich wird dadurch noch einfacher und es bieten sich verschiedene Möglichkeiten für kundenspezifische Anwendungen im Rahmen der Solid State Disk-Technologie.
Blockdiagramm für Solid State Memory Anwendungen
Generisches Blockdiagramm für Solid State Memory Anwendungen
Solid State Disks (SSD) kontra Hard Disk Drives (HDD)
Den Flash Karten und austauschbaren Datenspeichersystemen nachfolgend, gilt die Solid State Disk als letzte "Killer" Applikation für Flash und als Ersatz für Hard Disk Drives (HDD) oder verbauten Speichermedien. Flash Anwendungen haben einige wesentliche Vorteile gegenüber Hard Disk Drives (HDD):
 
  • Leistungsmerkmale:
    Wartezeiten im Wesentlichen aufgrund mechanischer Operationen bei HDDs sind für SSDs nicht notwendig und Such- oder Zugriffszeiten sind 30mal schneller. Bei der Betriebstemperatur sind SSDs genügsamer als Festplatten. Während HDDs bei Temperaturen über 60 und unter 5 Grad Probleme bekommen können, liegt der Toleranzbereich von Flashspeichern etwa zwischen 0 und 70 Grad. Weitere Vorteile der SSDs gegenüber der Festplattentechnik sind der geräuschlose Betrieb von Flash-Speichern, das leichte Gewicht sowie der deutlich geringere Stromverbrauch. Entscheidend für die Langlebigkeit von SSDs ist die Qualität des gewählten Flash Speichers und die Arbeit des integrierten Controllers, der die Daten auf die einzelnen Speicherzellen verteilen und auf eine möglichst gleichmäßige Auslastung achten soll.
 
  • Kosten:
    Unabhängig der Speicherkapazität ist die Untergrenze der Kosten von BOM bei 50$ festgelegt. Dadurch sind HDDs bei großen Kapazitäten kostengünstiger, aber bei kleineren Kapazitäten nicht. 
 
  • Stromverbrauch:
    Weiterer Vorteil der SSDs ist der deutlich geringere Stromverbrauch gegenüber HDDs.
    Leistung im Ruhezustand: HDD 0.8 - 5.0 W; SSD: 0.035 - 3.0 W 
    Leistung bei Lesen/Schreiben: HDD: 5.0 - 10.0 W; SSD: 0.325 - 5.0 W 
 
  • Funktionssicherheit:
    Da SSDs zudem ohne mechanische Bauteile auskommen, sind sie wesentlich robuster gegen Erschütterungen und Stöße als Festplatten, deren Speicherscheiben mit mehreren Umdrehungen pro Minute rotieren und mit beweglichen Schreib- und Leseköpfen operieren.
 
  • Skalierbarkeit von Form Factors:
    Solid State Speicher können in vielen verschiedenen Form Factors von microSD oder eMMC bis 3.5" Drives implementiert werden.
 
  • Auswahl der optimalen Host-Schnittstellen:
    Solid State Speicher können auf verschiedenen Host-Schnittstellen basieren, inklusive - aber nicht limitiert zu SD, MMC, USB, S-ATA, P-ATA/IDE, CF, während HDDs heutzutage hauptsächlich im PC-Markt verwendet werden.
  
F3 Flash Memory Controller - speziell entwickelt für Solid State Memory Anwendungen
SSD
Solid State Disk mit Hyperstone's F3 Flash Memory Controller
Der F3 Flash Memory Controller ist ganz speziell für Applikationen wie etwa Hochgeschwindigkeits-CF-Cards, Disk-on-Module oder Solid State Disks ausgelegt. Die automatische Erkennung von PCMCIA oder True-IDE Host-Schnittstellenmodus wird unterstützt. Konformität zu PCMCIA 2.1, PC Card ATA und CF 3.0, memory-mapped oder I/O Operationen, schnelle ATA Host-to-Buffer Transferraten, PIO Modus 6, MDMA Modus 4, und UDMA Modus 5 in echtem IDE-Modus. Paralleles ATA (PATA) wird angeboten, es kann aber auch serielles ATA (SATA) implementiert werden, wenn ein zusätzlicher Chip als Brücke zwischen PATA und SATA eingesetzt wird. Die im Flash-Speicher gespeicherte Firmware ist spezifisch für die jeweilige Applikation und Host-Schnittstelle. Alle Funktionen für das Flash- und Datenmanagement und für den Datentransfer zwischen Flash und Host können entweder in Hardware oder in Software implementiert sein. Die Hyperstone Flash-Controller booten mittels Firmware, die im Flash-Speicher des jeweiligen Produkts enthalten ist. Andere Lösungen könnten die Firmware auch im Controller-ROM ansiedeln. Auf diese Weise können Hersteller bei identischer Hardware die unterschiedlichsten
Produkte mit diversen Produktmerkmalen realisieren. Außerdem kann die Firmware vor Ort oder unmittelbar vor Auslieferung aktualisiert werden. Die Firmware wird nach der Fertigstellung des
Speichergerätes im Zuge eines so genannten Vorformatierungsprozesses im Flash-Speicher abgelegt.